Bankgespräch – Kein Sprung ins kalte Wasser

Jeder von uns hat wahrscheinlich schon einmal ein Gespräch mit der Bank geführt, um einen Kredit zu erlangen. Entweder als Unternehmer oder Privatperson. Vielleicht um ein Unternehmen zu gründen, eine Immobilie zu finanzieren oder im täglichen Geschäftsleben zum Beispiel um einen Kontokorrentkredit zu beantragen.

Häufig verlaufen diese Bankgespräche nicht wie gewünscht. Kreditlinien werden gekürzt, Anträge abgelehnt, Konditionen verschlechtert oder es kann passieren, dass die Kreditlinie gekündigt werden soll.

Richtig vorbereitet findet Ihr Banktermin wesentlich effizienter statt und führt meist noch zu einer Optimierung der bisherigen Konditionen. Ein gutes Rating erleichtert die Kreditentscheidung und kann zu besseren Zinskonditionen führen. Es bedeutet für Sie und Ihr Unternehmen die Aufrechterhaltung der Finanzierungsbereitschaft, günstigere Zinssätze und damit finanzielle Sicherheit. Eine gute Zusammenarbeit mit Ihrem Kreditinstitut verschafft Ihnen Freiraum und Flexibilität.

Die Finanzierung Ihres Unternehmens mit Liquidität wird im Hinblick auf BASEL II und BASEL III immer wichtiger, da die Banken nicht mehr so einfach wie früher Kredite vergeben. Für kleine und mittelständische Unternehmen sind die Anforderungen an die Kreditvergabe enorm gestiegen: die pünktliche Abgabe von Bilanzen, eine Budget- und Liquiditätsplanung, nicht selten die mittelfristige Mehrjahresplanung bis hin zum Businessplan werden verlangt, wenn der Unternehmer einen Kredit beantragt.

Wir wissen, „wie Ihr Banker tickt“. Neben den blanken Zahlen aus Jahresabschluss und Finanzbuchführung zählen für die Bank auch Informationen über Ihr Unternehmen wie zum Beispiel schlüssiges Konzept, Zukunftsplanung, Organisation, Erfolgsfaktoren, etc.

Nur eine Bank, die Ihre vollständige Situation genau kennt, kann Ihnen weiterhelfen. Für Sie ist Ihre Bank einer der wichtigsten Geschäftspartner und damit das Bankgespräch eine wichtige Gelegenheit zur Vertrauensbildung. Ziel sollte es sein, von Beginn an eine auf Transparenz und Vertrauen beruhende Zusammenarbeit mit Ihrer Hausbank aufzubauen. Förder- und Bankkredite müssen bei der Hausbank beantragt werden. Wichtig dabei ist die sehr gut vorbereitete und richtig geführte Kommunikation mit der Bank.

Wir beraten Sie gerne über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Finanzierung und unterstützen Sie bei der Findung der richtigen, auf Ihre individuelle Situation angepassten Finanzierungsform. Sollte die Bank Probleme sehen, zeigen wir mit Ihnen zusammen Lösungsansätze auf und schaffen damit die bestmöglichen Voraussetzungen für ein positives Ergebnis.

Durch eine optimale Vorbereitung auf Ihren Banktermin erhalten Sie Verhandlungsstärke, damit höhere Chancen zur Kreditgewährung und bessere Zinskonditionen. Sie begegnen Ihrem Bankberater auf Augenhöhe, da Sie den Überblick für Ihre Unternehmensentwicklung haben. Sie kennen schon vorher die Analysesicht der Bank und können entsprechende Argumente vorbereiten und haben dadurch eine gute Basis für Nachverhandlungen bei bestehenden Krediten. Gerne begleiten wir unsere Mandanten zu den Bankgesprächen, dadurch laufen diese Gespräche in den meisten Fällen erfolgreicher.

Aktuelles

DATEV eG : Nachrichten Steuern

Nachrichten Steuern
  • Wer zu spät kommt, den bestraft der (automatische) Verspätungszuschlag!
    Wer seine Steuererklärung nicht oder zu spät abgibt, kann mit einem Verspätungszuschlag belangt werden - das ist soweit nichts Neues. Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens wurde die bis dahin geltende Ermessensentscheidung durch die Einführung des automatischen Verspätungszuschlags gem. § 152 Abs. 2 AO stark eingeschränkt. Für Besteuerungszeitpunkte ab 2018 heißt das: In vielen Fällen kann die Finanzbehörde nicht mehr selbst entscheiden, ob ein Verspätungszuschlag festgesetzt wird. Vielmehr entsteht dieser ganz ohne Zutun. Der DStV gibt einen Überblick.
  • BMF-Entwurf zu Vorgaben für Kassen ab 2020: DStV adressiert Nöte der Praxis
    Ab 2020 gelten verschärfte Regelungen bei der Nutzung bestimmter elektronischer Kassen. Das dazugehörige Anwendungsschreiben hat das BMF in einer Entwurfsfassung an die Verbände versandt. Die Finanzverwaltung vervollständigt damit ihre Auffassung zu den gesetzlichen Neuerungen durch das sog. Kassengesetz. Der DStV hat dazu Stellung genommen.

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