Jahresabschluß

Der Jahresabschlüsse stellt nicht nur die wirtschaftliche Lage Ihres Unternehmens für das Finanzamt dar, er liefert auch wertvolle Informationen zur weiteren Unternehmensplanungen und Investitionen. Er dient zugleich zur Ermittlung der Steuerlast und hilft Banken als Entscheidungsgrundlage bei der Kreditvergabe.

Die gesetzliche Verpflichtung, einen Jahresabschluss zu erstellen, betrifft jedes Unternehmen. Dabei ist zwischen der Einnahmen-Überschussrechnung und der Bilanz zu unterscheiden. Die Einnahmen-Überschussrechnung ist eine vereinfachte Art der Gewinnermittlung. Es werden die Einnahmen und Ausgaben gebucht. Für Freiberufler und Kleinunternehmer gilt diese Gewinnermittlungsart. Bei Gewerbetreibenden ist diese Gewinnermittlung nur möglich wenn ein Gewinn von 50.000,00 € pro Jahr und ein Umsatz von 500.000,00 € pro Jahr nicht überschritten wird.

Die Bilanzierung bzw. der Betriebsvermögensvergleich ist die klassische Gewinnermittlungsart. Bei ihr werden die Einnahmen und Ausgaben verursachungsgerecht der jeweiligen Abrechnungsperiode zugeordnet. Anhand der Finanzbuchhaltungsdaten erstellen wir Ihren Jahresabschluss, gleich welche Rechtsform Ihr Unternehmen hat. Die Erstellung von Jahresabschlüssen erfolgt unter Beachtung der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften. Dabei kann es vorkommen, dass aufgrund der immer strenger werdenden Gesetzgebung das Handelsrecht und das Steuerrecht immer mehr auseinanderlaufen. Dadurch ist in den meisten Fällen eine Handelsbilanz und eine davon abweichende Steuerbilanz zu erstellen. In einigen Fällen reicht eine sogenannte Überleitungsrechnung aus.

Ob Kapitalgesellschaft, Einzelunternehmen oder Personengesellschaft, die jeweiligen gesetzlichen Besonderheiten werden ebenso berücksichtigt wie bestehende Verträge.

Bei einer Kapitalgesellschaft kommt zusätzlich noch die inzwischen elektronisch einzureichende Offenlegung beim elektronischen Bundesanzeiger dazu. Hier wird die Bilanz direkt ans Handelsregister übermittelt. Diese Bilanz steht für die gesamte Öffentlichkeit zugänglich im Internet zur Verfügung.

Aktuelles

DATEV eG : Nachrichten Steuern

Nachrichten Steuern
  • Richtlinie zur Verlängerung der fakultativen Umkehrung der Steuerschuldnerschaft und des Schnellreaktionsmechanismus gegen Mehrwertsteuerbetrug im EU-Amtsblatt veröffentlicht
    Der Rat der Europäischen Union hat am 06.11.2018 die Richtlinie (EU) 2018/1695 zur Änderung der Richtlinie 2006/112/EG über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem im Hinblick auf den Anwendungszeitraum der fakultativen Umkehrung der Steuerschuldnerschaft bei Lieferungen bestimmter betrugsanfälliger Gegenstände und Dienstleistungen und des Schnellreaktionsmechanismus gegen Mehrwertsteuerbetrug verabschiedet.
  • Maßnahmen gegen Cum-Ex gefordert
    Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen forderte von der Bundesregierung ein konsequentes Vorgehen im Cum-Ex-Steuerskandal. Alle Geschäftsmodelle seien zu bekämpfen, bei denen der Ertrag allein in einem angestrebten Steuervorteil besteht. Auch neue Cum-Ex-ähnliche Fälle müssten vermieden werden. Sämtliche früheren Cum-Ex-Fälle sollten aufgedeckt und verfolgt werden. Zudem solle die Haltefrist bei Cum-Cum-Geschäften um den Dividendenstichtag auf mindestens 90 Tage verlängert werden.

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