Finanzbuchhaltung Willich

Wann müssen die Daten eingereicht werden?

Die Finanzverwaltung schreibt für die meisten Unternehmungen eine monatliche Frist für die Erfassung der Buchungen vor. Diese Frist begründet sich aus der Pflicht zur Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung zum 10. des Folgemonats. 
Die monatliche Frist zur Abgabe der Umsatzsteuer-voranmeldung gilt in den ersten zwei Jahren nach der Unternehmensgründung und für Unternehmen mit einer jährlichen Zahllast (Umsatzsteuer) von mehr als 7.500,00 €.
Es besteht die Möglichkeit eine Dauerfristverlängerung zu erwirken. Monatszahler der Umsatzsteuer können die Frist zur Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung um einen Monat nach hinten verschieben. Dafür müssen aber 1/11 der Umsatzsteuer des vergangenen Jahres im Voraus gezahlt werden. Die Verrechnung der Vorauszahlung erfolgt immer im Dezember des Jahres.

Fristen Umsatzsteuervoranmeldung:

  • Jährliche Zahllast Umsatzsteuer kleiner als 1.001,00 € - jährliche Umsatzsteuervoranmeldung
  • Jährliche Zahllast Umsatzsteuer mehr als 1.000,00 € und weniger als 7.500,00 € - vierteljährliche Umsatzsteuervoranmeldung
  • Jährliche Zahllast Umsatzsteuer mehr als 7.500,00 € - monatliche Umsatzsteuervoranmeldung

Eine Dauerfristverlängerung für vierteljährliche Zahler kann ohne Vorauszahlung erwirkt werden.

Aktuelles

DATEV eG : Nachrichten Steuern

Nachrichten Steuern
  • Bundesrat fordert steuerfreies Jobticket
    Der Bundesrat hat sich am 21. September 2018 ausführlich mit den Plänen der Bundesregierung auseinandergesetzt, den Umsatzsteuerbetrug im Online-Handel zu bekämpfen und zahlreiche weitere Änderungen im Steuerrecht vorzunehmen. In seiner Stellungnahme weist der Bundesrat auf Verbesserungsbedarf an verschiedenen Stellen des Gesetzentwurfs hin.
  • Bundesrat fordert dauerhafte Unterstützung des Bundes beim Kita-Ausbau
    Rund 10 Milliarden Euro stark ist das Paket, das die Bundesregierung mit dem Entwurf des Familienentlastungsgesetzes beschlossen hat. Hiermit möchte sie insbesondere die Situation der Familien mit geringen und mittleren Einkommen verbessern. In seiner am 21. September 2018 beschlossenen Stellungnahme begrüßt der Bundesrat ausdrücklich die vorgesehene Kindergelderhöhung und die Anhebung des Kinderfreibetrags. Zugleich weist er darauf hin, dass die Länder mehr als 55 Prozent der mit dem Familienentlastungsgesetz verbundenen Leistungen tragen.

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